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Monselice bedeutet römisch “Mons Silicis”,
ein Hügel aus Kiesel. Es erstreckt sich in der
Padanischen Ebene im Südosten der Euganeischen
Hügeln. Am Rücken des Bergens befindet sich der
Trachit-Steinbruch mit dessen Material zum
wiederholten Male der Markusplatz in Venedig
gepflastert wurde.
Auf dem Gipfel des Berges, der in einem
Spaziergang auch zu Fuß zu erreichen ist,
genießt man eine wunderschöne Aussicht. Dort
befindet sich eine Festung die von Friedrich II.
erbaut wurde. Zusammen mit dem Hügel wird sie
die „Rocca von Monselice“ genannt und
stellt das Symbol der Stadt Monselice dar.
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In vielen Gebäuden der Stadt findet man Spuren aus dem
Mittelalter. In der Stadtmitte befindet sich die Piazza
Mazzini auf dem die Torre Civica aus dem 13. Jahrhundert
herausragt. Von hier aus beginnt der bepflasterte
Rundweg zum Aufstieg auf den Hügel: die Via Santuario,
die Straße zur Wallfahrtskirche.
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Auf diesem Weg befinden sich auch viele
Gedenkstätten und Zeugen aus mittelalterlicher
Zeit.
Das Schloss in seiner Konstruktion ist
ein bedeutendes vielseitiges Bauwerk des 11. bis
12. Jahrhunderts. Man kann es besichtigen und
darin eine vielfältige Waffensammlung sowie
antike Möbel bewundern.
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Etwas weiter
befindet sich die Villa Nani-Mocenigo mit ihrer
kuriosen mit Zwergstatuen gezierten Einfriedung.
Geht man weiter findet man den Alten Dom, eine
schöne romanisch-gotische Kirche des 13.
Jahrhunderts, die Santa Giustina geweiht ist.
Der Wallfahrtsort der sieben Kirchen aus
dem 16. - 17. Jahrhundert ist besonders
eindrucksvoll: der Ort setzt sich aus sechs in
der Reihe folgenden Kappellen, die von Zypressen
gesäumt werden mit einer achteckigen Kirche
zusammen.
Am Ende des Weges trifft man auf den Garten der
Villa Duodo (17. Jahrhundert). Vom
Treppenaufgang der Villa aus genießt man eine
wunderschöne Aussicht auf die Stadt Monselice.
Von Monselice aus Richtung Padua, im Rivella
Dorf, kann man den italienischen Garten von
Villa Emo Capodilista besichtigen, eine
palladianische Villa aus dem 15. Jahrhundert.
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