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Auf dem ersten Blick
finden wir alle wichtigen Elemente einer
venezianischen Villa.
(Photo 1) Barchessa: Ort in dem das Heu und die
landwirtschaftlichen Geräte untergebracht
wurden; der heutige Sitz der antiken Flugzeuge.
(Photo 2) Giardino di rappresentanza:
(Darstellungsgarten): der Hauptgarten,
der die Zuschauer beeindrucken sollte. Der
Garten des Schlosses ist ein Kunstwerk der
Natur: hier kann man über 1.000 verschiedene
Rosenarten und im Zentrum den Seerosenteich
(Photo 3)
bestaunen. Seine Geometrie, ein Rechteck geteilt
in vier Blumenbeete, verweist auf die
symbolische Darstellung der vier Hauptelemente:
Feuer, Luft, Wasser und Erde.
Giardino segreto
(Geheimgarten): der Garten der Familie, in
dem Heilpflanzen und Kräuter angepflanzt wurden.
Er bietet auch den Jahrhundertbäumen Lebensraum,
zu ihnen zählt einer300 Jahre alte Königinblume,
zwei Jahrhundertlinden
(Photo 5) und eine “Parfümwand”,
die an der Mauer des Schlosses hochklettert. In
der Mitte des Gartens befindet sich ein antikes
Thermalbecken
(Photo 4).
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(Photo 6)
Leuchtend gelbe Blüte des Johanniskrautes
(Photo 7)
Passionsblume, sie heißt so weil ihre
Staubgefäße an die Nägel der Kreuzigung
erinnern. |
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Brolo (Obstgarten): vorkommend in den
venezianischen Villen, eine Kreuzung zwischen
einen ornamentalen Garten und einem
Früchtegarten. Zwischen den vielen verschiedenen
Sorten von Obstbäumen erscheint auch der
“Biricoccolo” (Papst Aprikose), eine natürliche
Kreuzung zwischen Aprikose und Pflaume, die eine
orange- violette Farbe und einen süßen und
aprikosenähnlichen Geschmack aufweist.
(Photo 8) Catalpeto (Trompetenbäume):
Wäldchen bestehend aus jungen Pflanzen, die im
Sommer weiße Blüten produzieren, die einen
intensiven Parfüm besitzen.
(Photo 9) Carpinata (Hainbuchenallee):
Allee im Schatten der jahrhundertalten
Hainbuchen |
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Fischteich: oder “See des Wasserflugzeuges”, früher
wurde er als Wasserspeicher für die Landwirtschaft
benutzt, heute beherbergt er das Wasserflugzeug Grumman
HU16.
Die Labyrinthe: es gibt zwei Labyrinthe im Garten
des Schlosses von San Pelagio. Das erste ist das
Labyrinth von Minotaurus, das in sich sowohl die
Tradition der venezianischen Villa, die in den Gärten
ein Labyrinth vorsieht, als auch das Thema des Fluges,
das vom Mythos Ikarus dargestellt wird, einschließt.
Ikarus versuchte, eingeschlossen im Labyrinth von Cnosso,
mit den, von seinem Vater erbauten Flügeln aus Federn
und Wachs, zu fliehen. Ikarus fiel jedoch ins ägäische
Meer, ist aber heute noch Symbol für den Menschen, der
träumt sich in die Luft zu erheben.
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Dieses Labyrinth hat eine Größe von 1.200 m2 und
besteht aus 1.000 Pflanzen, die eine Höhe von 3
Metern erreichen. Achtung man verirrt sich
leicht im Inneren, aber noch mehr wenn man das
Zentrum erreicht hat: dort erwartet Sie ein
riesiger und hungriger Minotaurus! (Photo 10)
Das zweite ist das Labyrinth des vielleicht
ja oder vielleicht nein (Forse che sì forse che
no), es ist kleiner und jünger und ist
D’Annunzio gewidmet. Dieses Labyrinth besitzt
nur einen Durchgang, der zu einem Zentrum mit
Spiegeln führt, um das Konzept des “doppelten”
von D’Annunzio darzustellen.
(Photo 11)
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Für die Kinder führt dieses zweite Labyrinth zu
der Hollunderfee, ein Baum der magischen Kräfte,
der genau im Zentrum gepflanzt wurde.
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