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Rundgang auf
den “Terre bianche” mit Start und Ziel in
Luvigliano
Wegstrecke: 4,5 km
Höhenunterschied: 250 m
Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Ruhezeiten)
Schwierigkeitsstufe – keine, in einigen
Jahreszeiten kann es jedoch vorkommen, dass die
steilsten Stellen rutschig sind, deshalb sollte
man auf geeignetes Schuhmaterial achten.
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Wenige Kilometer von Abano entfernt, liegt
Luvigliano, ein Dorf, das sich um die
berühmte Villa dei Vescovi (XVI. Jh.), eines
der Juwelen der Architektur der Euganeischen
Hügel, zu Fuße des Monte Pirio, geformt hat.
Parkmöglichkeit für das Auto finden wir auf
dem Parkplatz der parochialen Kirche, die
dem Hl. Martin
[Photo 1] geweiht ist und sich
gegenüber dem Eingang der Villa befindet.
Wir können zur Alternative Luvigliano auch
mit dem Linienbus TL von Abano aus
erreichen.
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Die Kirche ist, gegenüber den Feldern, leicht
erhoben und auf der linken Seite, nehmen wir die
Schotterstraße [Photo 2], die zur Villa Pollini
(im Herbst
Sitz der Ausstellung der D.O.C Weine) führt; wir
halten die Villa auf der linken Seite und, nach
wenigen Metern, biegen wir rechts in eine
ansteigende Straße ab. Bald befinden wir uns in
einer Landschaft, die von Weinbergen und
Olivenbäumen geprägt ist, während die Straße in
einigen Haarnadelkurven ansteigt, können wir |
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ein unvergessliches Panorama genießen, das
uns nicht nur die herrliche
Aussicht auf die Villa dei Vescovi bietet, sondern
unsere Horizonte erweitert: die Thermen von Abano und
Montegrotto, Padua, die Ebene auf der östlichen Seite
der Hügel und an heiteren Tagen kann man die Lagune mit
Venedig und Chioggia erkennen.
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Der letzte
Anstieg führt aus dem Wald heraus und
überquert die Weinberge, während der Boden
hingegen steinig wird: hier müssen wir
aufmerksam sein und uns nicht von der
schönen 360° Aussicht [Photo 3] ablenken lassen, um
nicht auf dem mobilen Kies auszurutschen.
Der Weg biegt nach Süden ab und in der Nähe
von einigen Häusern und verbindet sich mit
der via Fornetto, eine Schotterstraße, die
von einigen lokalen Autos befahren wird.
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Die Schotterstraße verläuft nun in der Höhe (
ca. 220 m) mit leichtem Gefälle nach Nord und
mit Blick auf der Ebene auf der rechten Seite.
Nachdem wir ein Kirchlein [Photo 4] gekreuzt haben öffnet
sich der Ausblick auch nach Westen, zu den
steilen Wänden der Rocca Pendice
[Photo 5] und dem Tal
darunter mit der Ortschaft Teolo.
Diese Gegend wird als “Terre Bianche” (=weiße
Böden) bezeichnet, wegen der Beschaffenheit des
Bodens, der aus Ton und Mergel besteht.
Die Straße windet sich auf der Wasserscheide
zwischen den beiden Hängen des Monte Arrigon,
und wird oft von Zypressen flankiert, die dieser
besonders schönen und ruhigen Ecke der Hügel
einen Hauch von "Toskana" geben. |
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In der Nähe des
Bauernhofes Il Pirio verlassen wir die
Straße, die nun in Richtung Treponti di
Teolo absteigt, und nehmen die Abkürzung auf
der rechten Seite, die uns zurück nach Luvigliano bringt. Auch diese Strecke ist
eine schöne Allee, flankiert mit Zypressen
und Kirschbäumen, zwischen den Weinbergen
auf der linken und der rechten Seite
[Photos 6-7]. Nach
ein paar hundert Meter hört die kultivierte
Anbauflächen auf und die Straße biegt, in
der Nähe eines Holzkreuzes, rechts ab. Nun
läuft sie durch ein schmales Tal steil
hinunter, vorbei an einem alten Steinbruch,
und bringt uns schließlich in die Nähe der
Villa von Luvigliano. Eine kurze Strecke auf
asphaltierter Straße nach rechts und wir
befinden uns wieder auf dem Parkplatz der
Kirche.
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VILLA DEI VESCOVI:
Erbaut zwischen 1535 und 1542
auf einem Damm der Euganeischen
Huegel, übertrifft das imposante
Bauwerk der Villa die umliegende
Landschaft. Mehr als eine Villa
mit spezifischen Funktionen der
Landwirtschaft, unterscheidet
sie sich wegen ihrer
architektonischer Gestaltung,
welche sich auf die Modelle der
römischen Herrschaft basiert und
welche eine perfekte Harmonie
zwischen Kunst und Natur
aufweist, die auch im Inneren
vom großen Freskenzyklus,
basierend auf der rafaelischen
Kunst, gebildet von Lamberto
Sustris zwischen 1542 und 1548,
bestätigt wird.
Gegenwärtig ist sie im Besitz
der FAI, Fondo dell’Ambiente
Italiano und wird zur Zeit
restauriert. Die Eröffnung ist
für das Frühjahr 2011 geplant. |
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